19.10.2007 Carlos Merz von der Öko-Aktiv Beteiligungs-GmbH mit aufschlussreichem Vortrag - wurde zu Hepp's Galgenberg-Solar-Idee nicht gefragt



Der geschäftsführende Gesellschafter Carlos Merz von der Öko-Aktiv Beteiligungs GmbH, Im Bangert 1, Weyer, hielt gestern einen aufschlussreichen Vortrag im Bau- und Umweltausschuss  im kleinen Saal der König-Konrad-Halle. Die Gesellschaft wurde 1999 zur Beteiligung an ökologischen Projekten bzw. Unternehmen sowie Planung und Beratung für ökologische Projekte, speziell in den Bereichen der Erneuerbaren Energien gegründet und betreibt zur Zeit fünf Windenergie KGs sowie zwei Photovoltaik KGs in Deutschland. Kapitalanlegern bietet sie die Möglichkeit, selbst eine Windenergieanlage oder Anteile zu erwerben und die Betriebsführung und Dienstleistungen an. Ein ausgewiesener Fachmann also, der seriös informierte und bei dem man nie das Gefühl hatte, dass er Erneuerbaren Energien etwa "andienen" wollte. Das Ergebnis: Für Villmars öffentliche Gebäude ist Photovoltaik kaum rentabel, wegen der Lage der Dachflächen, so eine Analyse, die wir mit seiner  freundlichen Genehmigung publizieren. Der Fachmann ging kompetent auf die Förderungsmöglichkeiten von  Photovoltaik und auch Fragen von Zuschauern ein.

Für Photovoltaik auf Freiflächen gibt es eine geringere Förderung als für Dachflächen. Sie muss aufwendig gepflegt und umzäunt werden etc.. Für Villmar, Galgenberg, wie Hermann Hepp's Schnell-Schuss in der Zeitung zu lesen war, keine gute Idee. Dieser Fachmann wurde jedenfalls nicht von unserem Bürgermeister gefragt, bevor er an die Öffentlichkeit ging. Und hätte er in seiner Verwaltung nachgefragt, hätte man ihn auch von der schon peinlichen Blamage bewahren können, ausgerechnet auf Ausgleichsflächen auf dem Galgenberg, das wurde in der Diskussion gestern klar, solche Anlagen aufstellen zu wollen (in unserer Fotomontage fehlen übrigens die Zäune.)